|
in creativ verpacken 1/2012
Schwerpunktthema
Sweets & Snacks
- unter anderem
- Digitale Welt verleiht Snacking neue Impulse
Ein Snack ist nicht mehr das, was er früher war. Globalisierung, Internet und aktuelle Nachhaltigkeitsdiskussionen sind nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Aus dem „Erfüllungsgehilfen“ des schnellen Hungers und des schlechten Gewissens hat sich in den letzten Jahren still und heimlich eine eigene Ernährungsform entwickelt, die ebenso gesund wie kosmopolitisch und digital vernetzt ist. Der moderne Snack ist Spiegelbild unserer Gesellschaft.
- Oliven unterwegs verzehrt …
Die Früchte wilder Olivenbäume werden seit vorgeschichtlicher Zeit geerntet. Es ist nicht nachzuvollziehen, wer Oliven zuerst presste, um Öl zu gewinnen, oder sie in Salz oder Soda einlegte, um sie haltbar zu machen. Mit einer neu entwickelten Methode, Oliven ohne die zur Konservierung notwendige Lauge zu verpacken, öffnen sich die Türen für den Außer-Haus-Konsum.
- Hightech für Fruchtgummis
Die innovativen Süßigkeiten-Spender von PEZ sind Sammler- objekte und haben Kultcharakter. Eine neu entwickelte Spender-Generation knüpft hier nahtlos an und macht die Marke zudem für höhere Altersgruppen interessant.
Topthema
Universal Design
Alle Jahre wieder verlockt ein Blick auf den Dauerbrenner Universal Design. Ähnlich wie bei Seniorenmarketing oder Best-Ager-Konzepten tut sich hier wenig. Das Thema boomt immer eine Weile – zumeist ohne umgesetzte Ergebnisse – bis sich alle wieder bekannten Themen und Zielgruppen, wie Kindern und Jugendlichen zuwenden. Woran liegt das?
Anscheinend ist es kompliziert, sich mit einer immer größer werdenden Zielgruppe von Senioren – ab 50 bis etwa 100 Jahren – auseinanderzusetzen. Zugegeben: diese Mammut-Zielgruppe ist in keiner Weise einheitlich. Vielleicht wäre es sinnvoll, sich nicht so sehr vom vermutlich großen Portemonnaie einiger Best Ager leiten zu lassen, sondern sich endlich ernsthaft mit den Bedürfnissen der Senioren zu beschäftigen. Und hier kommt niemand um eine Differenzierung herum. Zumal das, was für Senioren sinnvoll ist, oftmals auch allen anderen Vorteile bringt, eben Universal Design oder Universal Produkte.
Die Professorinnen Katrin Hinz (Berlin) und Birgit Weller (Hannover) beschäftigen sich seit längerem mit Universal Design und arbeiten auch mit ihren Studenten an diesem Thema. Es ist ihnen so wichtig, dass sie unter dem Namen „die Diagonale“ eine Veranstaltung ins Leben gerufen haben, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Universal Designs auseinandersetzte. Sebastian Haupt war für creativ verpacken vor Ort und hat sich über den neuesten Stand der Dis- kussion informieren lassen.
Mit Thomas Bade und Mathias Knigge stellt Ihnen creativ verpacken zudem zwei Experten zum Thema Universal Design vor, die formulieren, worum es aus ihrer Sicht geht.
Eines ist jedenfalls sicher: ohne einen genauen und differenzie- renden Blick auf den Verbraucher geht es nicht.
UvB
Editorial
Ein Markentag in Berlin
Design
Designerumfrage
Markenvertrauen ist ein wichtiges Kaufargument. Wie kann Packungsdesign das Vertrauen in eine Marke stärken?
Portrait
hans bell visuelle kommunikation, Berlin
Markenführung
Kaviar im Kosmetik-Tiegel
Kreatives Querdenken anstoßen und beste Lösungen für schmalere Markenbudgets ermöglichen, das waren der Ausgangspunkte für die deutschsprachige Diskussionsrunde während der vergangenen Luxe Pack in Monaco.
Regelmäßige Kolumnen, unter anderem
- Cartoon-Verpackung – Anne Triebas Blick auf die Verpackungs- und Marketingwelt
- vom Institut für Markentechnik Genf
- über Konsumentenpsychologie
- vom EHI Retail Institute über neue Entwicklungen im Handel
Ausserdem
- Lesen und Nachschlagen
- Entdeckt: Meldungen, Agentur-Ticker, Auszeichnungen, Veranstaltungen
|